Vom Azubi zur Führungskraft – Alex

Vom Azubi zur Führungskraft – bei nox ist das keine Seltenheit.

Erst die Ausbildung, dann ein Duales Studium – und nun der Job als Direktor Operations Germany: Alex hat seine Karriere geplant und umgesetzt, und dies alles bei einem Arbeitgeber. Mehr zu seiner Karriere und der Entscheidung, bei nox zu arbeiten lest ihr hier im Interview.

Alex, Du hast bei nox als Azubi angefangen und jetzt bist Du Direktor Operations Germany.
Wie kam es zu diesem Aufstieg?

Nach dem Abitur wollte ich erst einmal mein eigenes Geld verdienen, darum habe ich mich für eine Ausbildung zum Speditionskaufmann entschieden – bei TNT Innight, die Mitte 2016 aus dem TNT Konzern ausgegliedert und zu nox NachtExpress wurde. Nach Abschluss meiner Ausbildung, bot mir nox ein Traineeship an, inklusive Finanzierung eines dualen Studiums. Natürlich habe ich sofort ja gesagt, denn es war schon immer mein Ziel, in die Management Ebene aufzusteigen. Ich habe dann parallel zur beruflichen Praxis bei nox „International Management“ an der FOM Hochschule in Köln studiert. Für mich war das die perfekte Lösung: Ich konnte meinen Bachelor machen, aber trotzdem weiterhin Geldverdienen und meine Karriere vorantreiben. Natürlich bin ich nicht direkt vom Trainee zum Abteilungsleiter befördert worden, da gab es noch die ein oder andere Zwischenstation. Aber schon während meines dualen Studiums habe ich größere Projekte betreut und konnte mich perfekt auf meine heutigen Führungsaufgaben vorbereiten.

 

Du hast also „International Management“ studiert.
Inwiefern hat Dich dieser Studiengang auf Deine berufliche Laufbahn vorbereitet?

Im Studium konnte ich mir ein breites betriebswirtschaftliches Wissen aufbauen, welches auch heute noch täglich zum Einsatz kommt. Die Studieninhalte waren stark an der beruflichen Praxis orientiert, sodass ich sehr schnell sehr viel gelernt habe und mich entsprechend weiterentwickeln konnte. Viele Vorlesungen wurden auf Englisch abgehalten, wodurch sich meine Sprachkenntnisse verbessert haben. Und ich profitiere auch nach wie vor von den interkulturellen Kompetenzen, die ich im Rahmen des Studiums erworben habe, zum Beispiel beim Umgang mit internationalen Kunden.

 

Du bist jetzt Direktor Operations Germany.
Was genau kann man sich darunter vorstellen?

Jede Nacht transportieren wir bis zu 160.000 Packstücke – von der Motorhaube über den Traktorreifen bis zum Operationsbesteck. Die Ware wird vor 8 Uhr, bis zu 85 Prozent sogar schon vor 6 Uhr morgens zugestellt, also dann, wenn unsere Kunden noch nicht vor Ort sind. Deshalb lagern wir die Lieferungen in vereinbarte, abschließbare Abstellplätze ein – so stehen alle notwendigen Teile schon vor Arbeits- oder Produktionsbeginn bereit. Das Transportnetzwerk unserer 22 Depots muss funktionieren, und zwar zu fairen Konditionen bei bestmöglicher Qualität. Und genau darum kümmere ich mich.

 

Würdest Du ein duales Studium weiterempfehlen?

Auf jeden Fall! Das duale Studium hat quasi meine Karriere gezündet. Klar, studieren neben dem Beruf oder der Ausbildung ist fordernd. Ich habe drei Tage die Woche gearbeitet und dann nochmal zwei volle Tage im Hörsaal gesessen, dazu kam natürlich noch die Vor- und Nachbereitung des Lehrstoffs. Aber rückblickend kann ich sagen, es lohnt sich definitiv! Absolventen, die von einer klassischen Universität kommen, sind bei ihrem Start ins Berufsleben meist völlig unvorbereitet und bringen nur die Theorie mit. Ich hingegen konnte verknüpfen und schon während des Studiums in den Job hereinwachsen.

 

Du bist ja jetzt schon eine längere Zeit bei nox, was würdest Du sagen, was genau Dich bei nox hält?

nox ist ein spannender und vielseitiger Arbeitgeber, der mich immer wieder gefordert und gefördert hat. Die Bandbreite der Aufgabenstellungen und Möglichkeiten spornen mich täglich dazu an mein Bestes zu geben. Neben den Kolleg*innen, durch die ich jeden Tag mit Elan und Freude meine Arbeit angehe, ist es die Königsdisziplin der Logistik, die mich fasziniert und herausfordert – NachtExpress ist einfach mitreißend.